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„Standardisierte Notabfrage“ weiter in der Kritik – Zahl der Notarzteinsätze drastisch gestiegen

6. März 2013 | Pressespiegel | Wiesbaden | Pressespiegel
SOS - Rettungsdienst Notarzt Wiesbaden

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Nachdem das „Standardisierte medizinische Abfrage-Protokoll“ im Juli letzten Jahres bereits in die Kritik geraten war, berichtete der Wiesbadener Kurier am Mittwoch erneut, dass die „Zahl der Rettungseinsätze in Wiesbaden drastisch gestiegen“ sei. Im Mai 2012 war das Abfrage-Protokoll in der Wiesbadener Leitstelle eingeführt worden, um den Disponenten Rechts- und Verfahrenssicherheit zu bieten. Die Software lenkt den Disponenten durch acht bis neun Fragen und gibt schließlich die Rettungsmittel vor.

Das führt dem Kurier-Bericht zufolge vermehrt zu Einsätzen, zu denen ein Notarzt alarmiert werde, der aber letztendlich gar nicht gebraucht werde. (weiterlesen …)



Digitalfunk: Feuerwehr Niedernhausen stellt Probebetrieb ein und funkt wieder analog

26. Januar 2013 | Pressespiegel | Rheingau-Taunus-Kreis | Pressespiegel

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Die Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen funkt ab sofort wieder analog. Der Probebetrieb, mit dem seit Juni 2012 mit digitalen Handfunkgeräten an der Einsatzstelle kommuniziert wird, ist eingestellt worden. Bei einem Silvestereinsatz, bei dem zwei Feuerwehrleute verletzt wurden, gab es Probleme mit der Kommunikation mit einem Atemschutztrupp im Innenangriff. „Der Funkkontakt zu den Atemschutzgeräteträgern, die sich im Haus zu der Brandwohnung vorgetastet hatten, sei nicht regelmäßig und kontinuierlich aufrecht zu erhalten gewesen“, zitiert der Wiesbadener Kurier den Gemeindebrandinspektor Mathias Brühl. (weiterlesen …)



Einführung der “Standardisierten Notabfrage” – Notarzt-Einsätze drastisch gestiegen

28. Juli 2012 | Pressespiegel | Wiesbaden | Pressespiegel

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Seit der Einführung des “Standardisierte medizinische Abfrage-Protokolls” (SMAP) im Mai sei die Zahl der Einsätze von Notärzten drastisch gestiegen. Das geht aus einem Artikel des Wiesbadener Tagblatt hervor. Eine Ursache sei noch nicht bekannt.

Während im Mai 2011 in 650 Fällen ein Notarzt losgeschickt wurde, stieg diese Zahl im Mai 2012, also nach Einführung des Systems, um 250 auf 900 Einsätze an. Jetzt wird nach den Ursachen gefahndet. Dafür allerdings müsse jeder einzelne Einsatz analysiert werden.

Der große Vorteil des SMAP: Während es bislang der subjektiven Lageeinschätzung des Mitarbeiters überlassen war, welche Rettungskräfte losgeschickt werden, übernimmt das nun ein Computer. Eine Erklärung für die drastische Zunahme der Notarzt-Fahrten könnte laut Kritikern sein, dass das Abfragesystem aus den USA kommt, wo es ein vergleichbares Notarztsystem nicht gibt. (weiterlesen …)



Hagen tritt als Amtsleiter der Feuerwehr Wiesbaden zurück

12. Juni 2012 | Pressespiegel | Wiesbaden | Pressespiegel

Harald Hagen wir voraussichtlich ab 1. Juli nicht mehr Amtsleiter der Feuerwehr Wiesbaden sein. Der 57-jährige hat nach Angaben des Wiesbadener Kurier vom Dienstag seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen beantragt. Seit 1981 war Hagen bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, 1995 stieg er zum leitenden Branddirektor auf und löste damit seinen Vorgänger Willi Döbbemann ab. Mit seinem Rücktritt verlässt er die operativen Strukturen der Berufsfeuerwehr, bleibt aber dem Feuerwehrdezernenten Detlev Bendel als Berater erhalten.

Stimmt der Magistrat zu, wird Harald Müller, bisheriger stellvertretender Amtsleiter, neuer Leiter der Feuerwehr. Dem leitenden Branddirektor, als Amtsleiter des Amtes 37 der Landeshauptstadt Wiesbaden, unterstehen knapp 300 Berufsfeuerwehrbeamten, rund 40 Angestellte sowie die rund 600 freiwillige Feuerwehrleute der 20 Freiwilligen Feuerwehren.

Auf die Frage, welche Ereignisse Hagen aus seiner Amtszeit in Erinnerung geliehen sind, antwortet er dem Wiesbadener Kurier: „Ich bin froh, dass es in dieser Zeit keine Toten und Schwerverletzten bei der Berufsfeuerwehr gegeben hat“. Weiterhin berichtet er von dem sich veränderten Einsatzgeschehen weg von der Brandbekämpfung hin zur technischen Hilfeleistung. (weiterlesen …)



Streit um Mehrarbeit bei der Berufsfeuerwehr: “Klagewelle gegen die Stadt”

18. November 2011 | Pressespiegel | Wiesbaden | Pressespiegel

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Bereits im Oktober berichtete das Wiesbadener Tagblatt (wir berichteten), dass 100 Berufsfeuerwehrleute ankündigten, gegen die Stadt Wiesbaden zu klagen. Die Hintergründe des Streits liegen in einer EU-Arbeitszeitrichtlinie und der Art und Weise, wie die zwischenzeitlich geleistete und durch Klagen bestätigte Mehrarbeit vergütet bzw. ausgeglichen wird. Nun berichtet der Wiesbadener Kurier, dass 33 Feuerwehrbeamte eine Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht eingereicht haben. 77 weitere Klagen könnten folgen, so die Rechtsanwältin, die die Feuerwehrleute vertritt. (weiterlesen …)



Streit um Arbeitszeit bei der BF Mainz: “Wiesbaden fischt Leute ab”

16. November 2011 | Pressespiegel | Pressespiegel

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Nicht nur bei der Wiesbadener Berufsfeuerwehr gibt es Streit um Dienstpläne und Arbeitszeiten. Auch bei der Berufsfeuerwehr in Mainz ist “Feuer unterm Dach”, wie die Frankfurter Rundschau am Dienstag berichtet. Während Wiesbaden schon auf die 48-Stunden-Woche umgestellt hat, arbeiten Mainzer Brandschützer bis zu 56 Stunden in der Woche.

Drei Berufsfeuerwehrleute klagten bereits ihr Recht auf eine 48-Stunden-Woche ein. Für April 2012 kündigte Oberbürgermeister Jens Beutel einen neuen Dienstplan mit 48 Wochenstunden an. Für den Dienstplan hat Beutel eine Arbeitsgruppe einberufen, der auch zwei Experten von der Polizei angehören. (weiterlesen …)



Netzwerk und Fortbildung: Bundeskongress der Feuerwehrfrauen in Frankfurt

8. November 2011 | Pressespiegel | Pressespiegel

Veronika Häde (Archivfoto)

Über 100 Feuerwehrfrauen aus Deutschland, der Schweiz und Schweden trafen sich am Wochenende bei der Frankfurter Feuerwehr, um sich auszutauschen und fortzubilden. „Es ist wichtig, dass Sie in der Öffentlichkeit präsent sind und auch bei Frauen für die Attraktivität des Feuerwehrberufes werben“, betonte Frankfurts Feuerwehrdezernent Markus Frank beim Eröffnungsempfang des 20. Bundeskongresses des Netzwerkes Feuerwehrfrauen e.V.

Deutlich in die Öffentlichkeit zu treten und für Kompetenz, effiziente Teamarbeit und einen fairen Umgang untereinander zu werben, ist Ziel des Netzwerkes. Je nach Bundesland und Organisationsform bewegt sich derzeit der Anteil von Frauen im Einsatzdienst nur zwischen 1, 2 und 20 Prozent. (weiterlesen …)



In der Tür eingeklemmt – Bus schleift zehnjähriges Mädchen mit

26. Oktober 2011 | Pressespiegel | Pressespiegel

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Ein zehnjähriges Mädchen wurde bei einem Unfall in der Taunusstraße am Dienstagnachmittag verletzt. Sie wurde mit der Hand in der Tür eines Linienbusses eingeklemmt und mehrere Meter mitgeschleift. Nach den ersten Ermittlungen und Befragungen der Polizei wollte das Kind in der Taunusstraße offenbar gerade noch in einen Linienbus einsteigen, der bereits dabei war, die Türen zu schließen.

Dabei wurde eine Hand des Mädchens, dass sich noch außerhalb des Fahrzeugs befand, eingeklemmt. Da sie sich nicht selbst befreien konnte, wurde sie mehrere Meter außen am Bus mitgeschleift. Erst als Fahrgäste den Busfahrer durch lautes Schreien auf den Unfall aufmerksam machten, stoppte der Bus. Nach dem Anhalten fiel das Kind zu Bode und wurde zunächst von Passanten betreut. Das junde Mädchen musste anschließend in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werrden. Zur Analyse der Unfallursache wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. (weiterlesen …)



Berufsfeuerwehrleute und Stadt weiter im Rechtsstreit

13. Oktober 2011 | Pressespiegel | Wiesbaden | Pressespiegel

Wie das Wiesbadener Tagblatt heute berichtet, geht der Streit um unausgeglichene Mehrarbeit weiter. Die Rede ist von 100 Berufsfeuerwehrleute, die ihren Arbeitgeber, die Stadt Wiesbaden, verklagen wollen. Die Hintergründe des Streits liegen in einer EU-Arbeitszeitrichtlinie und der Art und Weise, wie die zwischenzeitlich geleistete und durch Klagen bestätigte Mehrarbeit vergütet bzw. ausgeglichen wird. Laut Wiesbadener Tagblatt könnte der Streit die Stadt bis zu fünf Millionen Euro kosten.

Mehr dazu: “Bei der Feuerwehr brennt es weiter” (Wiesbadener Tagblatt)

 



Serie von Brandstiftungen in der Innenstadt

2. Oktober 2011 | Pressespiegel | Pressespiegel | Sonnenberg

Eine Serie von Brandstiftungen hat in der Nacht zum Sonntag die Wiesbadener Feuerwehr in Atem gehalten. Zunächst musste sie zu einem Einsatz in der Wagemannstraße ausrücken: Dort brannte die Mülltonne vor einer Kneipe. Direkt im Anschluss wurden die Feuerwehrleute zur nächsten Brandstelle gerufen, diesmal brannten Außenbestuhlung und Sonnenschirm vor einem Eiscafé in der Neugasse. Schließlich wurde eine weitere brennende Mülltonne im Bereich der Marktstraße gemeldet, auch hier wurde das Feuer schnell gelöscht. (weiterlesen …)